Das erste was der Edersee freigibt ist die Dorfstelle und die alte noch intakte Ederbrücke von Asel. Die anderen Brücken innerhalb des Stauraums der Edertalsperre wurden bereits vor der erstmaligen Füllung des Beckens von den kaiserlichen Pionieren gesprengt. Die Grundmauern des alten Ederortes Asel sind aufgrund der Lage in einem Seitental, welches vom rückweichenden Wasser nicht ausgespült wird, nicht mehr so gut zu erkennen.

Hier kann man an der alten Dorfstelle von Berich, die nach Asel als nächstes aus den Fluten des Sees auftaucht, noch mehr erkennen. Außerdem werden hier seit 2014 die alten Grundmauern saniert und somit gut sichtbar gemacht. Diese Dorfstelle liegt in Waldeck-West wenige Meter hinter der DLRG Station.

Das Modell des alten Dorfes Berich steht in Waldeck im Schwarzwaldhaus und ist den Hausgästen frei zugänglich. Für kleine Gruppen kann nach Absprache an einigen Tagen Ende September bis Mitte Oktober ein Besichtigungstermin vereinbart werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dies wegen des Pensionsbetriebes nur an bestimmten Tagen nachmittags möglich ist und nur in kleinen Gruppen (max. 10 Personen).

Nach Berich taucht dann die alte Dorfstelle von Bringhausen (unterhalb des heutigen Ortes Bringhausen gelegen) aus dem Wasser auf. Hier kann man noch einige Grundmauern und zum Teil alte Kellergewölbe erkennen.

Seltener gibt das Wasser die Bericher Hütte, Bericher Mühle und das Funktionsmodell der Edertalsperre frei. Diese Stelle findet man auf halben Weg zwischen Waldeck-West und Nieder Werbe.

Ganz selten kann man am Fuße des Schlossberges von Waldeck die Reste des Gutes Vornhagen (den Rinderstall) sehen.

Das Wohnhaus vom Gut Vornhagen, der Schaftsstall, der den Edersee-Inseln (Hopfenberg) vorgelagert ist und die Stollmühle (die Sperrenseitig am Fuße des Hopfenberges stand) treten so gut wie nie zu tage.